Druckhaus Ullrich und Bürgerpreisträger Uli Preuss fördern Kinder- und Jugendarbeit in den Quartieren mit 3000 Euro

v.l. Pia Kuhn (Bürgerverein Zietenstraße), Regina Fluck (Wir in der Hasseldelle), Harry Schulz (Fuhrgemeinschaft), Bürgerpreisträger Uli Preuss, Felicia Ullrich (Druckhaus Ullrich), Tanja Isphording (Fuhrgemeinschaft)
  v.l. Pia Kuhn (Bürgerverein Zietenstraße), Regina Fluck (Wir in der Hasseldelle), Harry Schulz (Fuhrgemeinschaft), Bürgerpreisträger Uli Preuss, Felicia Ullrich (Druckhaus Ullrich), Tanja Isphording (Fuhrgemeinschaft)

125 Jahre Druckhaus Ullrich. Ein Grund zum gemeinsamen Feiern, dachte sich Mitinhaberin Felicia Ullrich. Und so sollen jetzt neben Kunden und Firmenangehörigen auch die Kinder- und Jugendlichen in den Quartieren Hasseldelle, Zieten- und Fuhrstrasse etwas vom großen Geburtstagskuchen abbekommen. Gute Idee, dachte sich auch Uli Preuss und verzichtete auf das Honorar für die mehrtägigen Fotoarbeiten, die Preuss für die Druckerei zum Jubiläum gemacht hatte. Felicia Ullrich verdoppelte seinen Betrag. So kam jetzt die stolze Summe in Höhe von 3000 Euro zusammen, die zu je 1000 Euro an die Quartiersvereine „Wir in der Hasseldelle“, „Rund um die Zietenstraße“ und die Fuhrgemeinschaft gespendet werden.

Dort sei man mehr als glücklich, freute sich Tanja Isphording von der Fuhrstrasse und begründete das mit dem langen Lockdown. Unter Corona und die dadurch allgegenwärtige Einsamkeit hätten vor allem die Kinder und Jugendlichen gelitten. Ihnen wolle man jetzt mit kleinen Feiern, Ferienausflügen und gesundem Essen etwas Gutes tun. Isphording: „Dazu fehlt in den offiziellen Etats schlicht das Geld; gut, dass unsere beiden Spender hier einspringen wollen.“  In der Fuhr will man bei den Nachmittagen in frisches Obst und Gemüse investieren, Hasseldelle und Zietenstrasse werden in den Ferien Ausflüge nach Kevelar oder Köln machen. Gut 80 Kinder werden insgesamt von der Spende profitieren.

Uli Preuss: „Die Quartiersvereine in den drei großen Wohngebieten leisten gerade in diesen Zeiten eine wertvolle Kinder- und Jugendarbeit.“ Nicht vergessen solle man dabei, so der Journalist, die intensive Arbeit mit Geflüchteten aus vielen Ländern, zuletzt aus der Ukraine.

(Foto und Text: Uli Preuss)